Elektrischer Abschuss (typisch bei Multiball-Starts, Ball Save, Skillshots). Das obere Gehäuse: früher mit Score-Reels, später DMD/LCD, Lautsprecher, Controller-Platinen, Deko. Metallführungen, die die Kugel lenken. Speichert mehrere Kugeln. Sensoren zählen, wie viele drin sind. Die Mitte unten: da geht die Kugel raus. Wenn kein Ball Save aktiv ist: Ball verloren. Links und rechts am Cabinet. Steuern die Flipper (und oft Menüs in Kombination). Die zwei Hauptflipper unten (oft zusätzlich obere Flipper). Kernmechanik: gezielte Schüsse, Ballkontrolle. Die beiden Bahnen links/rechts unten: Inlane führt meist zurück zu den Flippern (gut) Outlane führt oft direkt zum Drain (böse) Metallführungen, die die Kugel lenken. Die Metallleiste vorne, die das Glas hält. Wird gelöst, wenn man den Tisch öffnen will. Kein Bauteil, aber zentral: leichtes Anstoßen zur Ballkontrolle. Zu viel → Tilt. Die geneigte Holzplatte mit allen Mechaniken, Inserts, Leitungen, Schaltern. Die Glasscheibe oben drauf. Schutz, glatte Oberfläche. Bei modernen Geräten oft gehärtet. Manuell: ziehen und loslassen = Kugel in die Shooter Lane schießen. Rechts vorne (klassisch): der Bereich für den manuellen Abschussknopf (Plunger). Die „Abschussbahn“ rechts: Kugel wird gestartet und gelangt ins Spielfeld. Metallschienen links/rechts am Cabinet, Schutz und Optik. „Not-Aus“-Tilt bei extremem Schlag (kann Spiel sofort beenden). Die zwei „Kick-Gummis“ über den Flippern links/rechts. Treffen → schnalzen die Kugel weg. Startet ein Spiel (oder bestätigt Menüpunkte). Das beleuchtete Artwork im Kopfteil.Apron (Schürze) [ pinball-begriffe ]
ASI98-Event [ sonstige ]
Auto-Plunger [ pinball-begriffe ]
Backbox / Head (Kopfteil) [ pinball-begriffe ]
Ball Guides (Führungen) [ pinball-begriffe ]
Ball Trough (Ballwanne) [ pinball-begriffe ]
Beine + Leveler (Füße) [ pinball-begriffe ]
Cabinet (Korpus/Unterbau) [ pinball-begriffe ]
Coin Door (Münztür) [ pinball-begriffe ]
Drain [ pinball-begriffe ]
Flipper Buttons (Flipperknöpfe) [ pinball-begriffe ]
Flippers (Flipperarme) [ pinball-begriffe ]
Inlanes / Outlanes [ pinball-begriffe ]
Lane Guides (Führungen) [ pinball-begriffe ]
Lockdown Bar (Verriegelungsleiste) [ pinball-begriffe ]
Nudge / „Schubsen“ [ pinball-begriffe ]
Playfield (Spielfeld) [ pinball-begriffe ]
Playfield Glass (Spielfeldglas) [ pinball-begriffe ]
Plunger / Shooter Rod (Abschussstange) [ pinball-begriffe ]
Shooter Housing (Plunger-Gehäuse) [ pinball-begriffe ]
Shooter Lane [ pinball-begriffe ]
Side Rails (Seitenschienen) [ pinball-begriffe ]
Slam Tilt [ pinball-begriffe ]
Slingshots (Slings) [ pinball-begriffe ]
Start Button [ pinball-begriffe ]
Tilt Bob (Pendel/Tilt) [ pinball-begriffe ]
Translite / Backglass (Rückglas/Frontscheibe im Kopfteil) [ pinball-begriffe ]
WPC [ pinball-begriffe ]
WPC-Generationen im Überblick
Was sich bei WPC-S gegenüber der ersten WPC-CPU geändert hat
Wichtigste Neuerung: der Security PIC
Was das ist
Der Security PIC ist ein kleiner Controller-Chip mit Seriennummer und einem Handshake-Mechanismus (Abgleichverfahren). Die Seriennummer wird beim Start angezeigt.
Wozu das dient
Damit konnte der Hersteller nachvollziehen, welcher Händler einen Automaten in welche Region verkauft hat. Hintergrund waren teils deutliche Preisunterschiede innerhalb Europas; so sollten Grauimporte erschwert werden.
Warum sich der PIC nicht einfach entfernen lässt
Um eine einfache Entfernung zu verhindern, übernimmt der PIC zusätzlich eine zentrale Funktion: Er steuert die Switch-Matrix und arbeitet nur mit einem korrekten maschinenspezifischen Code zusammen. Deshalb gibt es einen PIC pro Spiel. Ein falscher oder defekter Chip führt beim Start typischerweise zu „G13 error“ oder „U22 error“.
Hinweis zum Gebrauchtkauf: Batteriehalter fehlt oft
Beim Kauf einer gebrauchten WPC-S MPU fehlt der Batteriehalter häufig. Für den Anschluss eines externen Batteriepacks werden dann ein Molex-Gehäuse und Crimp-Kontakte benötigt:
Pinball Begriffe
Metallteil unten über der Ball-Rückführung. Darunter sitzt fast immer die Ballwanne (Trough). Oft mit Regelkarten.
ASI98 ist die Kurzform für die Amusement Showcase International 1998 – eine große Frühjahrs-Fachmesse der Coin-Op-/Amusement-Branche (Arcade, Redemption, Jukebox, Family-Entertainment-Center, usw.) in Las Vegas. Sie wurde von der AAMA (Branchenverband; Sponsor der Show) getragen und fand 1998 am Sands Expo Center statt.
Vier Metallbeine, unten Stellfüße zum Ausrichten. Flipper werden vorne meist etwas höher gestellt, damit die Kugel schneller zurückrollt.
Der große Holzkasten, in dem Mechanik, Verkabelung, Netzteil, Lautsprecher (oft) und die komplette Spielplatte sitzen.
Vorne die Tür mit Münzprüfer/Schlitzen (oder Kreditknöpfen), Service-Zugang und meist auch Lautstärke-/Service-Buttons.
Ein Pendel im Cabinet. Zu heftige Bewegung → Warnung oder Tilt (Flipper aus, Punkte zählen ggf. nicht weiter).
WPC steht für Williams Pinball Controller (manchmal auch „Williams Pinball Control“ genannt). Das ist die Elektronik-Plattform/Steuerung, die Williams Anfang der 90er für seine Flipper eingeführt hat – also die Kombination aus CPU-Board, Treiber-Boards, Sound-Hardware und dem gesamten System, das Lampen, Spulen, Schalter, Display und Sound koordiniert. Kurz: das „Nervensystem“ des Tisches.

