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Creature from the Black Lagoon

Creature from the Black Lagoon
Quelle: Wikimedia Commons

Daten

Baujahr
1992
Designer
John Trudeau
Hersteller
Bally
Gebaute Geräte
7841
Spieler
1-4
Spieldauer
Mittel (3–7 min)
Flow
Ausgewogen
Komplexität
Mittel
Ära
DMD
Thema
Film & TV, Horror
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Plattform
Pinball FX, Pinball FX 3, Real Pinball

Inhaltsverzeichnis

Toggle
  • Ziele & Hauptshots
  • Typische Fehler
  • Pro-Tipp
  • Am Anfang stand nicht der Film, sondern der Trick
  • Das Hologramm: Polaroid-Technik + mechanischer „Wasser“-Trick
  • Musik & Sounds
    • Musik am echten Tisch: 50s-Hits, aber als Synth-Instrumentals
    • Warum klingt das so „Arcade-mäßig“?
    • Digitale Versionen: meistens fehlen Songs (Lizenz), manchmal ist auch die Stimmung „entschärft“
    • The Pinball Arcade (FarSight, bis 30.06.2018 verfügbar)
    • Pinball FX3 (2019) und Pinball FX (Remaster ab 31.03.2022)
    • Warum das musikalisch so auffällt
  • Unterschiede im Klangbild: echtes Holz vs. digitale Abmischung
  • Easter-Eggs
  • Table Guide “Creature from the Black Lagoon”
    • Hauptziel des Tisches: der Multiball-Loop („Film spielen“)
      • Multiball freischalten: F-I-L-M vervollständigen
      • Multiball starten
      • Multiball-Aufgabe: „Search → Rescue → Jackpot → Super Jackpot“
      • Multiball-Booster: Playfield-Multiplier über CREATURE
      • Multiball-Restart (praktisch, wenn’s schiefgeht)
    • „Nebenquests“ (Modi außerhalb des Multiballs)
      • Move Your Car (Center Shot)
      • Right Ramp – Count Up to Feature
      • Right Saucer („Slide“) – Award-Kette

Creature from the Black Lagoon von Bally Midway Mfg. Co. aus dem Jahre 1992 nimm einen simplen, sofort verständlichen Rahmen (Drive-In-Date in den 50ern) und pack einen “Wow-Effekt” hinein, der Leute am Aufstellplatz stehenbleiben lässt.
Das Thema ist ein typisches 50er Jahre Teenager Date im Autokino, dies wird widergespiegelt durch die Anfangsaufgaben: Alle Buchstaben bei FILM zu sammeln.

F: „KISS“ komplettieren (z.B. durch Treffer am linken „Sink“/Saucer bzw. Skill-Shot-Timing)
I: alle vier Menu/Snackbar-Targets treffen
L: PAID über die Top-Rollover-Lanes (oder per Skill Shot) vervollständigen
M: den Slide (rechter Saucer) einmal schießen

Wenn FILM komplett ist, startet ein 2-Ball Multiball über linken Sink oder rechten Saucer (je nach Zustand/Lock)

Ziele & Hauptshots

– K-I-S-S Targets zum Starten des Film-Multiballs
– Snack Bar Shot für Fortschritt
– Move Your Car Ramp als Hauptziel
– Drive-in-Kino als zentrales Spielelement

Typische Fehler

– Zu schnelles Spielen ohne Ballkontrolle
– Multiball starten, ohne vorbereitet zu sein
– Fokus nur auf Rampen statt auf Fortschritt

Pro-Tipp

Wenn du den Film-Multiball kontrolliert startest, entscheidet Timing mehr als
Geschwindigkeit.

Am Anfang stand nicht der Film, sondern der Trick

Designer John Trudeau hat später sinngemäß erklärt, dass der Plan, ein Hologramm in einen Pinball zu bekommen, schon vor dem konkreten Filmthema da war. Erst als der „Toy“-Gedanke (Hologramm) und das Setting (Drive-In) saßen, wurde „Creature“ zur naheliegenden Wahl: ein Monsterfilm, der zum 50s-Drive-In passt – und obendrein eine starke 3D-Assoziation hat.

Passend dazu findet man in Sammler- und Museumstexten auch die Info, dass das Projekt ursprünglich „Drive-In“ heißen sollte und zeitweise sogar mit 3D-Elementen/Brille als Konzept spielte, bevor man beim Hologramm als zentralem Effekt landete.

Damit das Ganze offiziell nach Universal-Klassiker aussieht, wurde das Thema des Films “Creature from the Black Lagoon” Deutscher Titel: “Der Schrecken vom Amazonas” von Universal Studios lizenziert, damit Kreatur/Logo/Artwork den Filmvorlagen entsprechen dürfen.

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Das Hologramm: Polaroid-Technik + mechanischer „Wasser“-Trick

Der Star der Show ist die „Black Lagoon“-Fensteröffnung im Playfield: Darunter sitzt ein grünes Polaroid-Hologramm, das nicht nur beleuchtet wird, sondern lebt.

Technisch ist das ziemlich clever gelöst: Das Hologramm ist auf einer Metallplatte montiert, und ein Cam-Mechanismus drückt von hinten, sodass sich die Oberfläche leicht biegt – dadurch wirkt die Kreatur, als würde sie unter Wasser „rippeln“ bzw. nach dem Ball greifen. Zusätzlich bewegt ein weiterer Motor einen Spiegel/Lichtweg, wodurch die Figur scheinbar seitlich „dreht“ und anders im Licht steht.

Das ist genau dieser Jahrmarkt-Zauber: keine echte 3D-Brille nötig, aber jeder versteht sofort: Da unten ist was.

Musik & Sounds

Die Musik bei Creature from the Black Lagoon ist ein riesiger Teil des „Drive-In 50s“-Gefühls – und gleichzeitig genau der Bereich, wo digitale Umsetzungen oft spürbar anders wirken.

Musik am echten Tisch: 50s-Hits, aber als Synth-Instrumentals

Im Original laufen fünf 50er-Songs, allerdings nicht als Originalaufnahmen, sondern als instrumentale, synth-basierte Versionen, die die Williams-Soundhardware selbst abspielt.

Die fünf Titel sind:

  • Rock Around the Clock (Bill Haley and the Comets)
  • Get a Job (The Silhouettes)
  • Summertime Blues (Eddie Cochran)
  • Willie and the Hand Jive (Johnny Otis)
  • Red River Rock (Johnny and the Hurricanes)

Laut Rule Sheet/Promo-Hinweis laufen die Songs in einer „three-day rotation“ – also einer Rotation über mehrere Tage hinweg (praktisch: nicht immer dieselbe Reihenfolge/der gleiche Mix im Attract/Spielstart).

Warum klingt das so „Arcade-mäßig“?

Weil der Tisch die Songs über die damalige WPC-Soundtechnik abfährt (u.a. Yamaha YM2151 als FM-Synth-Chip). Das ist kein CD-Audio, sondern „90s-Pinball-Synth“, und genau das macht den Charme aus.

Dazu kommen die Callouts („On with the show!“, „Thank you, enjoy the film!“, das legendäre „MOVE YOUR CAR!“ usw.), die stark mit dem Timing der Musik verzahnt sind. Musik & Sound wurden von Paul Heitsch umgesetzt.

Digitale Versionen: meistens fehlen Songs (Lizenz), manchmal ist auch die Stimmung „entschärft“

Hier wird’s messy, weil es nicht „die“ digitale Version gibt. Die größten Unterschiede drehen sich fast immer um Musiklizenzen:

The Pinball Arcade (FarSight, bis 30.06.2018 verfügbar)

  • Wegen Lizenzthemen fehlen dort „Summertime Blues“ und „Get a Job“.
  • Zusätzlich ist dort Family Mode dauerhaft aktiv, wodurch u.a. die Mortal-Kombat-Easter-Eggs deaktiviert sind (das betrifft zwar nicht die Musik, aber den „Ton“ des Tisches).

Pinball FX3 (2019) und Pinball FX (Remaster ab 31.03.2022)

  • Laut Doku/Übersichten sind dort alle Musiktracks bis auf „Red River Rock“ gestrichen – Lizenzthema

Warum das musikalisch so auffällt

Am echten Tisch ist die Musik ständig ein „Mood-Teppich“: Attract-Mode, Ball-Start, Nebenfeatures, Multiball-Eskalation – alles fühlt sich wie eine 50s-Drive-In-Nacht an. Wenn in digital nur ein Track oder zwei von fünf fehlen, wirkt der Tisch schneller repetitiv und weniger „lebendig“.

Unterschiede im Klangbild: echtes Holz vs. digitale Abmischung

Selbst wenn alle Samples drin wären, bleibt ein Unterschied:

  • Echter Tisch: Lautsprecher im Cabinet / Backbox + Gehäuse als Resonanzkörper. Dazu mechanische Geräusche (Flipper, Slings, Pop Bumper, Motoren fürs Hologramm) – das mischt sich „organisch“ in die Musik.
  • Digital: Saubere Samples, aber oft anders gemischt/komprimiert. Mechanik-Sounds sind „nachgebaut“ und fühlen sich weniger zufällig an. Vor allem fehlt die physische Wucht vom Cabinet.

Easter-Eggs

Bei Creature from the Black Lagoon (1992) sind die zwei Mortal-Kombat-Anspielungen als Easter Egg (nicht bei den digitalen Versionen)

  1. „Toasty!“ / „Fatality“ als Sound-Callouts
  • 2x rechte Rampe hintereinander: du hörst „Toasty!“
  • 3x rechte Rampe hintereinander: du hörst „Fatality“
  • (Manchmal fällt zusätzlich auch ein „I challenge you!“-Spruch.)
  1. „Finish him“ + „Fatality“ im Video-Mode
    Im Video Mode (der „Peeping Tom“ / Spanner):
  • Wenn du ihn 17-mal triffst, erscheint „Finish him“.
  • Drückst du dann beide Flipper gleichzeitig, gibt’s die „Fatality“-Variante: Kopf explodiert.

Kleiner Haken: In manchen digitalen Umsetzungen (z.B. The Pinball Arcade, Pinball FX und FX3) sind genau diese Mortal-Kombat-Easter-Eggs deaktiviert, weil dort auf Familienfreundlichkeit gesetzt wurde.

Table Guide “Creature from the Black Lagoon”

Hauptziel des Tisches: der Multiball-Loop („Film spielen“)

Der Tisch ist im Kern ein sehr klarer Kreislauf: FILM sammeln → Multiball starten → Girl finden → retten → Jackpot → Super Jackpot → wiederholen.

Multiball freischalten: F-I-L-M vervollständigen

So bekommst du die vier Buchstaben:

  • F: „KISS“ komplettieren (z.B. durch Treffer am linken „Sink“/Saucer bzw. Skill-Shot-Timing).
  • I: alle vier Menu/Snackbar-Targets treffen.
  • L: PAID über die Top-Rollover-Lanes (oder per Skill Shot) vervollständigen.
  • M: den Slide (rechter Saucer) einmal schießen.

Multiball starten

Wenn FILM komplett ist, startet ein 2-Ball Multiball über linken Sink oder rechten Saucer (je nach Zustand/Lock).

Multiball-Aufgabe: „Search → Rescue → Jackpot → Super Jackpot“

Im Multiball laufen diese „Pflichtschritte“:

  1. Search: Drei Ziele sind „Suchorte“ (Left Saucer, Snack Bar, Right Saucer). Du schießt, bis du den richtigen „Cave“-Ort triffst (zufällig).
  2. Rescue: Danach ist die Snack Bar für Rescue the Girl lit – rein damit.
  3. Jackpot: Snack Bar nochmal: Jackpot kassieren.
  4. Super Jackpot: Jetzt brauchst du Jet-Bumper-Hits (reflexing, oft grob 10–30). Danach ist Super Jackpot an der Snack Bar lit – dort einsammeln.
  5. Danach „restartet“ der Ablauf im Multiball: Search-Ziele wieder an, und du kannst den Zyklus erneut durchlaufen.

Bonus-Regel, die wichtig ist: Super Jackpot verdoppelt den Basis-Jackpot für den Rest des Spiels (und der nächste Super Jackpot verdoppelt wieder).

Multiball-Booster: Playfield-Multiplier über CREATURE

Während Multiball kannst du den Left Ramp so schießen, dass er in die Whirlpool-Bowl divertert. Jede „Umdrehung“ spotet Buchstaben in C-R-E-A-T-U-R-E – CREATURE voll = Multiplikator +1.
Der Max-Multiplikator hängt von den Einstellungen ab (typisch 4x, aber auch 3x/5x möglich).

Multiball-Restart (praktisch, wenn’s schiefgeht)

Verlierst du im Multiball einen Ball bevor du einen Jackpot holst, hast du kurz Zeit, über die Snack Bar den Multiball Restart zu bekommen.

„Nebenquests“ (Modi außerhalb des Multiballs)

Das sind die anderen Aufgaben, die du gezielt „abschließen“ kannst:

Move Your Car (Center Shot)

  • Start: Eine bestimmte Anzahl Center Shots (Default oft 5) startet die Sequenz.
  • Ablauf: Wert zählt von 8M runter bis 3M – triff den Center Shot, bevor die Zeit aus ist (das ist der „Abschluss“).
  • Danach: Du hast ca. 15 Sekunden, um den gleichen Shot für 2x, 3x, 4x des eingesammelten Werts zu treffen (perfekt durchgezogen = „voll abgeschlossen“).

Right Ramp – Count Up to Feature

Die rechte Rampe zählt Treffer und schaltet nacheinander frei:

  • Snack Attack (typisch bei 4 Right-Ramp-Hits): Snack Bar ist ein Hurry-Up (z.B. 20M runterzählend). Abschluss: Snack Bar treffen.
  • Video Mode (typisch bei 8): Start über den gerade lit Saucer. Abschluss: im Video-Mode 17 Treffer in 15 Sekunden (dann gibt’s die Wertung).
  • Super Scoring (typisch bei 12): Danach Snack Bar schnell treffen. Abschluss: Modus läuft aus – in der Zeit ist „alles an“ (u.a. Big Millions/Mega Menu/Intermission).

Extra im Super Scoring: Super Creature Feature – Left Ramp in die Bowl, Spins geben steigende Werte (5M, 10M, …).

Right Saucer („Slide“) – Award-Kette

Der rechte Saucer schaltet (nach dem ersten Slide) zyklisch diese Awards:

  • Mega Menu: alle 4 Menu-Targets innerhalb der Zeit treffen (je Target 5M, Gesamt zählt hoch). Abschluss: alle 4 Targets.
  • Playground Award: Zufallsmodus, z.B.
    • Jet Bumpers 1M für 25 Sek.
    • Unlimited Millions (Left Ramp eskaliert 3M, 6M, 9M, …)
    • Intermission Time (beide Rampen 5M pro Treffer)
  • Big Millions: Right Ramp eskaliert 5M, 10M, 15M, … für kurze Zeit.

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Sebastian Schiebort 14 Januar, 2026 0
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